Mein erstes Mikroinvestment

Crowdfunding bzw. Crowdinvesting ist im Moment gerade in der deutschen Startup-Szene ein extrem gehyptes Thema. In den USA mit diversen Plattformen wie z.B. kickstarter.com bereits etabliert, ist das Thema in Deutschland noch relativ neu. Die Entwicklungen in den letzten Wochen und Monaten zeigen allerdings, dass Crowdfunding bzw. -investing auch hier großes Potenzial birgt. Da ich mich mit dem Thema bereits letztes Semester im Rahmen meines Masterstudiengangs im Modul Entrepreneurship beschäftigt habe, war mein Interesse dementsprechend groß.

Ich verfolgte gespannt die Entwicklungen auf der Plattform seedmatch.de, die im Sommer diesen Jahres an den Start ging. Auf der Plattform werden ausgewählte Startups präsentiert, die Kapital für Gründung oder Wachstum benötigen und dieses nicht über die klassischen Wege wie z.B. Bankkredite einholen wollen sondern über eine Menge von Mikroinvestoren, der so genannten Crowd. Investoren erhalten für ihre Einlage eine stille Beteiligung am Unternehmen, dass heißt sie werden sowohl am Gewinn als auch am etwaigen Verlust in der Höhe ihrer Einlage beteiligt, haben allerdings keine direkten Mitspracherechte sondern lediglich Kontrollrechte (Mitteilung Jahresabschluss und Kontrolle der Bücher). Der Vorteil aus Investorensicht ist dabei sicherlich die in Aussicht stehende Rendite sowie das Gefühl selbst mit Kleinstbeträgen eine tolle Idee unterstützen zu können. Die Startups selbst hoffen neben dem unkomplizierten und unbürokratischen Einsammeln von Kapital vor allem auf den Multiplikatoreneffekt den Investoren in ihrem eigenen sozialen Netzwerk erzeugen.

Mir gefällt die Idee des Crowdfundings insgesamt sehr gut und letzten Monat habe ich dann auch den Schritt “gewagt” und mein erstes Investment getätigt. Meine Wahl fiel dabei auf den cosmopol Shop bei dem man Produkte aus aller Welt erwerben kann, die man z.B. im Urlaub konsumiert hat und sich auch in Deutschland wünschen würde. Das Sortiment ist dabei sehr vielfältig und reicht von Kulinarischem, über Spielzeug bis hin zu Lifestyle-Produkten. Als ROI hat man hierbei als Investor nicht nur die Beteiligung am Unternehmenserfolg sondern auch diverse Vergünstigungen im Shop, die gerade für Geschenke o.ä. sehr praktisch sein können. Mich hat das Konzept und die zukünftige Ausrichtung der beiden Gründer von cosmopol überzeugt, so dass ich einen kleineren Betrag investiert habe.

Ich bin gespannt wie sich mein Investment, aber natürlich auch das Thema Crowdfunding insgesamt, entwickelt. Lief die Finanzierung auf den Plattformen anfangs etwas schleppend, sind die Summen der aktuellen Angebote innerhalb kürzester Zeit erreicht worden. Weitere Informationen und Investmentmöglichkeiten gibt es bei seedmatch.de oder der gerade gestarteten Konkurrenzseite innovestment.de, die allerdings einen etwas anderen Ansatz verfolgt.

Start in berufsbegleitendes Masterstudium

Die Idee von berufsbegleitenden Studiengängen hat mir schon seit meinem Dualstudium an der Leibniz-Akademie Hannover (in Zukunft Fachhochschule) gefallen und ich bin auch weiterhin von dieser Form des Studierens überzeugt. Natürlich gibt es auch hier, wie bei allen anderen Dingen des Lebens, Vor- und Nachteile. Für mich persönlich überwiegen allerdings eindeutig die Vorteile. Die Überschrift passt mittlerweile allerdings nicht mehr so ganz, denn der Start des Studiums war bereits im April.

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Das erste halbe Jahr Hamburg

Kinder, wie die Zeit vergeht ;-) Mit etwas Überraschung musste ich die letzten Tage feststellen, dass ich bereits ein halbes Jahr in Hamburg wohne und arbeite. Dementsprechend ist die Probezeit nun auch beendet. Und weil ich lange keinen Beitrag mehr geschrieben habe, gefühlt war der letzte vor einem halben Jahr, dachte ich ist es mal wieder Zeit dafür.

Mittlerweile bin ich beruflich in ein anderes Projekt gekommen. Hieß der Kunde zu Beginn meiner Zeit bei Capgemini noch Hapag Lloyd ist es seit Anfang Februar ein anderer Logistiker namens Kühne+Nagel. Bei der neuen Aufgabe geht es um die Entwicklung eines Transport-Management-Systems unter Einsatz von Java-Technologien. Nähere Details kann ich an dieser Stelle nicht nennen. Die neue Aufgabe ist aber sehr herausfordernd und interessant. Kleiner Bonus: Auch die englische Sprachfähigkeit wird geschult, da einige Mitarbeiter aus dem nicht deutschsprachigen Ausland kommen und dementsprechend die Kommunikation in Meetings etc. komplett auf Englisch geführt wird.

Ansonsten habe ich mich mit meiner Freundin in Hamburg sehr gut eingelebt denke ich. Die Wohnung gefällt uns immer noch und auch der Stadtteil Barmbek-Süd kann durch viele Kleinigkeiten überzeugen. Besonders empfehlenswert ist das Joggen im und um den Stadtpark, dass Flanieren an der Außenalster bei Sonnenschein oder das Frühstücks-Brunch bei Cafe May am Wochenende. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch im Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt, eine Kieztour mit anschließendem Besuch auf dem Fischmarkt oder ein Sonnenbad am Ufer des Elbstrands. Hamburg bietet viel ist aber auch ziemlich groß, laut und hektisch, so dass ein Besuch in der ländlichen Heimat immer eine willkommene Abwechslung für diverse Wochenenden ist.

Über Ostern habe ich jetzt zum ersten Mal seit langer Zeit Urlaub worauf ich mich sehr freue. Daneben steht ab sofort noch ein weiteres Projekt auf meiner Agenda, über welches ich hoffentlich in den nächsten Tagen berichten kann. Die Einführungsveranstaltung habe ich jedenfalls letztes Wochenende schon absolviert.

Die ersten Wochen in Hamburg

Die ersten Wochen in Hamburg sind ins Land gezogen. Nach dem Umzug aus Barsinghausen ins schöne Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd sind die Um- und Aufbauarbeiten in der Wohnung mittlerweile größtenteils erledigt. Die handwerklich anspruchvollste Aufgabe war dabei mit Sicherheit die selbst aufgebaute und installierte Küche…Ikea lässt grüßen :-)

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Hamburg ich komme!

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon geschrieben hatte, stelle ich mich ab Anfang Oktober einer neuen beruflichen Herausforderung in der Hansestadt Hamburg. Ich werde dort als Software-Ingenieur bei dem Unternehmen Capgemini im Bereich Technology Services beginnen. Dabei bin ich schon sehr gespannt und voller Vorfreude auf die neuen Aufgaben und Menschen die mich dort erwarten werden.

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